Schweden: Auszeit & Mission

16Oktober
2018

Tillbaka i Slagnäs - und erste Entscheidung!

Nach unserer Reise nach Jokkmokk und Kiruna sind wir nun einige Tage zurück in unserer "Basis" in Slagnäs. Und wir haben uns entschieden, wie es in den nächsten Monaten mit uns in der "Mission Schweden" weitergeht. Inzwischen haben wir den Arbeitsvertrag für einen Saisonjob hier im Hotel des "Testlabors" unterschrieben und werden ab Dezember diesen Jahres bis März 2019 dort arbeiten gehen. Zudem haben wir hier auf dem Camp Slagnäs ein Ferienhaus gemietet, das wir Ende November beziehen und hierher zurückkehren werden. FAZIT: Wir starten mit rund vier Monaten "Probeleben" in Lappland, können den Winter hier genießen und dabei Region und Menschen noch intensiver kennenlernen. laughing Zudem bleibt Zeit und schnelle Reaktion auf Möglichkeiten, hier mit einer Selbständigkeit im Frühjahr zu beginnen. Alles in allem, nach unserer Meinung der perfekte Weg und uns geht es mit der Entscheidung so richtig gut! cool

Nun heißt es, die doch umfangreichen Formalitäten mit dem Skatteverket (schwedisches Finanzamt) etc. zur erledigen ... deshalb bleiben wir noch etwas hier und schaffen die Voraussetzungen für den baldigen Langzeitaufenthalt in Sverige! wink

Etappe: Gibt es nicht - wir bleiben ja noch etwas hier! 

Bilder: Gibt es auch nicht, denn unsere "Basis" hatten wir ja schon mal in Bildern festgehalten.

Außer vielleicht ... Jörg beim Billard am Abend. wink

Profi durch und durch ;)!

Und vielleicht noch unser neues "Zuhause" bis Frühjahr 2019. wink

Unser neues Heim namens Björn.

 

Vi har bestämt oss för det första steget. Det är riktigt bra!

 

 

13Oktober
2018

Kiruna - wie Eisenerz eine Stadt frisst.

Am Mittwochabend machen wir eine Übernachtung direkt an der E10 am Camp Lappeasuando Lodge, um am nächsten Tag direkt weiter Richtung Kiruna zu fahren. Dort haben wir bereits die Bergbaubesichtigung der weltgrößten Eisenerzgrube gebucht, die zurzeit nur samstags stattfindet. Der Stellplatz hier ist nicht besonders schön gelegen, aber am Abend überraschen uns Nordlichter, die man so intensiv nur selten sieht. Also wieder beobachten und auch das ein oder andere Foto machen ... denn heute zeigt sich das Naturphänomen am Himmel auch in der seltenen rötlich-violetten Farbe.

Nach spätem Frühstück fahren wir am Donnerstag noch wenige Kilometer bis an den Stadtrand von Kiruna. Hier bleiben wir zwei Nächte auf einem Campingplatz am See. Das Wetter ist den ganzen Tag regnerisch und wir haben mal Zeit, unsere Wäsche zu waschen, ein paar Formalitäten via Internet und die Einträge in unserem Tagebuch hier zu erledigen. 

Am Samstagmorgen starten wir dann nach Kiruna und bestaunen die wirklich hässliche "Eisenerz-Metropole", in der Teile der Stadt inzwischen unbewohnt sind und dem Bergbau zum Opfer fallen. Sehenswert, aber nicht lebenswert. wink Zudem ist Kiruna Standort der ESA, von dem es auch ins Weltall geht ... Jörg hat den Raumanzug getestet und ist starklar! cool

Um 14 Uhr starten wir vom "Folketshus" mit dem Bus der LKAB auf die Bergbaubesichtigung. Das Ziel liegt 500 Meter unter der Erde ... und wir sind gespannt. Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt und Erläuterungen, welche Teile Kiruna´s bald nicht mehr existieren werden, fahren wir abwärst in die Tiefe. Beleuchtete Straßen im Berginneren, zweispurig, aber auch ein wenig unheimlich. Nach etwa 300 Meter unter der Erde stoppt unser Bus und leider kann es nicht weitergehen, da es im Inneren der Grube wohl Probleme gibt. undecided Na super - es geht zurück zum Ausgangspunkt - die Besichtigung kann heute leider nicht stattfinden. Ärgerlich, auch für alle anderen im Bus, da alle einen weiten Weg für diesen Tag zurückgelegt haben. Aber gut, die Grube, die Straßen unter der Erde und die Stadt haben wir gesehen ... und den stolzen Preis für die Besichtigungstour wird erstattet. 

Exkurs: https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-stadt-die-mit-ihrer-mine-wandert-ld.1413588

Da wir nun schneller als gedacht an unserem Carado sind, starten wir noch heute zurück zu unserer "Basis" in Slagnäs. Wir ziehen die rund 420 Kilometer heute durch, treffen gegen 22 Uhr bei Claudia und Ronny im Camping Slagnäs ein und werden wieder so herzlich empfangen! Danach sind wir wirklich platt und sagen erst einmal Godnatt och vi ses imorgon!

Etappe nach Kiruna: https://goo.gl/maps/JsPdUkezgnB2

Etappe von Kiruna nach Slagnäs: https://goo.gl/maps/gMPM2cqW7dv

Bilder der letzen Tage:

Auf dem Weg nach Kiruna.

  Camp an der E10. Rot-violett im Nordlicht! Trübe Tage auf dem Camping Nähe Kiruna. Jörg ist startklar für das All. Kiruna von oben. Auf mit dem Bus in die Grube. Einfahrt in die Grube. Unheimlich geht es bergab.

10Oktober
2018

Polarkreis, Jokkmokk und die Samen.

Am Dienstagmorgen Stadtbummel im Zentrum von Piteå - leider nicht wirklich sehenswert, also setzen wir unsere Reise weiter fort. Da wir unbedingt noch in das nördliche Lappland von Schweden wollen, bleibt auf dieser Tour keine Zeit für einen längeren Aufenhalt an der Ostküste. Also gehts am Mittag in Richtung Jokkmokk - das Zentrum der Samen in Schweden. Exkurs: https://de.wikipedia.org/wiki/Samen_(Volk)

Am späten Nachmittag überqueren wir den Polarkreis und kommen im Arctic Camp in Jokkmokk an. Unser Carado wird platziert, wir haben um -2 Grad und machen uns einen gemültlichen Abend. Zu späterer Stunde sind sie dann wieder da ... Nordlichter ... und wir genießen und fotografieren - ein Muss irgendwie immer wieder. wink 

Am nächsten Morgen (Mittwoch) geht es dann auf einen Stadtbummel durch Jokkmokk ... ein kleiner netter Ort, indem immer am ersten Donnerstag im Februar der weltbekannte Wintermarkt beginnt. 2019 werden wir dann erstmals auch dabei sein. Exkurs: https://www.jokkmokksmarknad.se/de/

Nun folgt der Besuch des Ájtte - das Samen- und Fjällmuseum - welches die Kultur der Samen und Bergwelt Lapplands vermittelt. Eine absolut sehenswerte und ansprechende Reise durch das Leben einer "Minderheit im eigenen Land". Knapp drei Stunden waren wir hier http://www.ajtte.com/deutsch/ und jetzt haben wir einen guten Einblick in die Ureinwohner Lapplands.

Nach dem erlebnisreichen Besuch in Jokkmokk starten wir am Nachmittag weiter in Richtung Norden, denn wir wollen noch nach Kiruna - zur weltgrößten Eisenerzgrube.

Etappe: https://goo.gl/maps/np1gBp6DFwT2

Bilder des Tages:

Auf nach Jokkmokk! Am Polarkreis ein kurzer Stop. PolarkreisPolarkreis Drei Meter über dem Polarkreis ;)!Arctic Camp Jokkmokk  Nordlichter im Arctic Camp Nordlichter im Arctic Camp Ájtte - Fjäll- und Samenmuseum Jokkmokk 

08Oktober
2018

Kurztrip zur Ostküste (Region Piteå).

Heute ging es nach dem Frühstück in Richtung Ostküste Schwedens ... Ziel ist ein Hostel mit drei Appartments in der Region Piteå (Norrbotten), welches ein Start in die Selbstständigkeit in Schweden sein könnte. Nach der Besichtigung können wir sagen, diese Idee könnte Realität werden und bietet Potential. Nun heißt es erst einmal die geschäftlichen Unterlagen des bisherigen Eigentümers prüfen und unseren eigenen Businessplan erstellen und durchdenken.

Nach der Besichtigung weiter in die etwas eine Stunde entfernte Hafenstadt Piteå, wo wir einen Campingplatz im Stadtzentrum zum Übernachten besuchen.

Etappe: https://goo.gl/maps/g1ek2fiXuuN2

Bilder des Tages: Bilder vom Hostel halten wir noch unter Verschluß, da die Entscheidung noch offen ist. wink Deshalb heute nur ein Foto vom Camp in Piteå ... dazu nicht wirklich schön.

Abendstimmung im Camp Piteå.

07Oktober
2018

Vier Tage in schwedisch Lappland - Slagnäs in Norrbotten.

Zuletzt haben wir uns vom Fjord in Norwegen gemeldet. Am nächsten Morgen ging es mit unserem Carado über das Fjäll in Richtung Schweden. Die norwegisch-schwedische Grenze passiert und es wurde schlagartig Winter ... Schneefall und Schrittempo über das Fjäll angesagt. Leichter Schneefall begleitet uns bis zu unserem Ziel, dem Caming in Slagnäs in schwedisch Lappland.Nach gut sechs Stunden und rund 400 Kilometern kommen wir an und Ronny mit Claudia, die Besitzer des Camps, heißen uns herzlich Willkommen. Ronny kommt ursprünglich aus unserer Heimat Sachsen und Claudia aus der Schweiz. Die beiden "Aussteiger" haben im Frühjahr 2017 den Campingplatz gekauft und leben hier in der Wildnis in der "50-Seelen-Gemeinde" ihren Traum mit Gästen aus aller Welt.

Unter anderem in Slagnäs (Region Arjeplog) befinden sich die "Testlabore" großer Teile der deutschen Automobilindustrie (https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-groesste-autotest-labor-der-welt-wo-erlkoenige-den-elchtest-machen-ld.155413). Hier waren wir bereits Anfang des Jahres, da das Hotel und die Firmen vor Ort immer deutschsprachige Arbeitskräfte für die Wintersaison suchen. Auch morgen haben wir hier ein Gespräch, denn für den Einstieg in Schweden und um Sprache zu lernen, wäre das möglicherweise ein guter Start.

Donnerstagabend sind wir von der Tour ziemlich geschafft und dann geht es ab in die Koje.  

Freitagmorgen wachen wir in Mitten einer Winterlandschaft auf und machen ein ausgiebiges Frühstück mit den von Ronny und Claudia frisch gelieferten Brötchen. Danach gehts zu Fuß zum "Testlabor" Tjintokk , hier haben wir heute gemeinsam das Gespräch über einen möglichen Saisonjob. Ab dem Eingang Fotoverbot ... alles was hier passiert, ist streng geheim! Nach einem sehr netten und knapp zweistündigen Gespräch hätten wir beide hier ab Dezember für vier Monate einen Saisonjob! laughing  Dazu müssen wir uns in den nächsten Tagen entscheiden ... aber vorab schauen wir uns noch ein paar andere Optionen an, wie der Start in Schweden aussehen könnte.

Am Abend treffen wir uns mit den beiden Auswanderern vom Camp. Ein langer und netter Abend nimmt seinen Lauf, an dem wir soviel Neues und Interessantes erfahren, das man bei einer Auswanderung bedenken sollte und wie sie erfolgreich funktionieren kann. 

Nun bleiben wir hier noch bis zum Montag und gönnen uns ein ruhiges Wochenende. Der direkte Kontakt hier zur Ronny und Claudia fühlt sich nach wenigen Stunden schon wie Freundschaft an. Die Tage hier lassen unsere Ideen konkreter werden und schaffen zudem zusätzliche Motivation, unsere Mission hier oder in einer anderer Region Schwedens - in welcher Form auch immer - umzusetzen. 

Ist es ein gutes Zeichen, das wir inzwischen fast täglich Nordlichter über unserem Carado haben? Man könnt es meinen ... wir genießen dieses Phänomen! Hier mal ein Link dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht.

Am Montag geht es dann weiter Richtung Ostküste Schwedens ... wir werden wieder berichten!

Etappe: https://goo.gl/maps/Dm8vPskgWgH2

Bilder der letzten Tage:

Richtung Fjäll (Norwegen) Katrin am Steuer Grenze Norwegen/Schweden ...  Zurück in Schweden Winter auf dem Fjäll  Freitagmorgen ist WinterFrühstück mit Sonne pur!Camping SlagnäsAllein mit unserem Carado.  Nordlichter in Slagnäs Nordlichter in Slagnäs

 

03Oktober
2018

Zwei fantastische Tage in Norwegen am Fjord.

Nach unserem Zwischenstopp am Camping Nyheim ging es am Dienstagmorgen weiter in Richtung Nordnorwegen. Ziel war der Campingplatz Kvitneset (http://www.kvitneset-camping.no/?lang=de) am Leirfjord im Helgeland. Nach dem Aufstehen draußen gerade um den Gefrierpunkt, Frühstück im Carado und dann ging es entlang der E6 und weiter in westliche Richtung durch eine atemberaubende Fjordlandschaft. In Kvitneset direkt am Leirfjord angekommen, konnten wir den "VIP-Stellplatz" wählen. Reidar Eriksen, der Besitzer des Camps, kam am Abend vobei und wir quatschen lange über Norwegen, Deutschland und das Leben. Reidar sagt, heute Abend sollten Nordlichter zu sehen sein ... wir waren gespannt und wurden später nicht enttäuscht wink.

Die tolle Lage und das zurzeit noch gute Wetter spricht dafür, an diesem schönen Ort noch etwas zu bleiben. Also buchen wir eine zusätzliche Nacht und genießen noch einen Sonnentag am Fjord. Die wenigen anderen Gäste hier sind ausschließlich Norweger, die scheinbar reinen Angelurlaub und den gesamten Tag auf dem Boot im Fjord verbringen. Die Filets, die sie später an uns vorbeitragen, sprechen für guten Fang und richtig guten Fisch! Unsere "Amateurausrüstung" haben wir auch ausprobiert ... leider reicht diese aber nicht für erfolgreichen Fang im Fjord. Aber das werden wir zukünftig ändern ... denn an den Leirfjord kommen wir sicher irgendwann wieder! Am Abend sind wieder Nordlichter und wir hören dabei das Ausatmen der Wale im Fjord. Leider ist es zu dunkel, um die Riesen des Meeres richtig sehen zu können.

Kurz vor dem Schlafengehen prüfen wir noch einmal den Wetterbericht - leider ändert sich nichts an der Tendenz, das ab morgen in Norwegen für mindestens acht Tage Sturm, Regen und keinerlei Sonne angesagt sind. Lofoten bei diesem Wetter machen keinen Sinn - deshalb ändern wir unseren Plan: Morgen geht es in nord-östlicher Richtung nach Schwedisch-Lappland. Hier planen wir seit Langem das Ziel unserer "Mission" und haben hier diverse Kontakte und neue Ideen, wie das Leben zukünftig für uns in Schweden aussehen könnte. Also ziehen wir die Region erst einmal vor, da wir hier ohnehin einige Tage im "Auftrag unserer Mission" eingeplant hatten.

Das Wetter in den Lofoten scheint in gut zehn Tagen besser zu werden - also aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Von Schwedisch-Lappland geht es nun etwas später über Kiruna auf die Lofoten.

God natt! wink

Etappe vom 2. Oktober 2018: https://goo.gl/maps/8s5MDdRafWy

Bilder der letzten Tage:

Wir sind in Nordnorwegen!Vorbei an wilden Flussläufen ... Auf dem Weg an die Westküste Norwegens ... Die Fjorde lassen viel versprechen ... Angekommen am Kvitneset Camping. Hier bleiben wir zwei Tage!Genialer Ausblick von unserem Stellplatz ... Am Abend eine Überraschung ... Nordlichter! Eine kalte Nacht, aber etwas ganz Besonderes! Unser Carado unter den Nordlichtern.

 

 

01Oktober
2018

Wir sind in Norwegen!

Gestern hatten wir einen sonnigen Tag am See, haben einfach nur die Natur genossen und einige Stunden am Laptop zugebracht, um mit Kontakten in Schweden zu kommunizieren und Termine für die nächsten Wochen zu vereinbaren. Denn wir sind ja nicht nur auf Urlaubsreise ... sondern haben ein Mission. wink Im Übrigen - Internet ist hier nahezu fünffach so schnell wie über unseren letzten Festnetzanschluss bei der Telekom in Deutschland - und das in der letzten Wildnis Europas und über WLAN auf dem Campingplatz. laughing 

Heute sind wir nach Plan gegen Mittag von unserem Campingplatz am Fiskevägen abgereist. Die letzten Tage gab es aus Norwegen keine guten Nachrichten zur Lage der Straßen über das Fjäll. Erster Schnee und Eis hat für Chaos gesorgt ... aber laut aktuellem Wetterbericht sollte es heute um 5 Grad haben und Niederschlag ist nicht zu erwarten. Also los geht´s ... und mit Winterreifen und zusätzlichen Schneeketten an Bord sollten wir gut gerüstet sein.

Schnell haben wir die Grenze von Schweden nach Norwegen passiert und wir fahren mit unserem Carado aufwärts Richtung Fjäll. Die Straßen werden enger und enger ... bist die gesamte Straßenbreite nur noch für unser Wohnmobil reicht. Aber einige Ausweichbuchten sorgen auch hoch im Fjäll für Sicherheit, sofern Gegenverkehr kommt. Das ist nur selten der Fall ... wir sind die heutigen knapp 200 Kilometer fast alleine unterwegs gewesen. Die Tour über das Fjäll war traumhaft ... unsere Bilder können das nicht beschreiben, man muss es erleben!

Inzischen sind wir an der E6 auf dem Nyheim Camping angekommen. Unser Carado steht direkt am Fluss und nach dem Ankommen wurde mal eben die Angel ins Wasser gehalten. Zweimal ausgeworfen und eine Forelle muss sich wohl an unseren Haken verirrt haben. Dann wird´s auch schon dunkel und jetzt haben wir -1 Grad. Morgen früh soll etwas Schnee kommen - nach dem Frühstück geht es dann auf die nächste Etappe auf dem Weg zu den Lofoten. 

Das war unser kurzer Zwischenbericht für heute und gleich geht´s ab in die Koje. Wir melden uns wieder! 

Heutige Etappe: https://goo.gl/maps/oYrBhxfMAaF2

 

Bilder des Tages:

Grenze Schweden - NorwegenDas Fjäll hinauf ... Die Straße so breit, wie unser Carado ...Selfie ;)!Schau mal in den Spiegel ... der Fotograf ... ;)Norwegen pur ...Oben im Fjäll ...Kurze Fotopaus vor dem Steinfjell-Tunnel ...Und nun duch den Steinfjell-Tunnel und wieder bergab ... Durch den Tunnel ...Auf dem Campingplatz geparkt und mal die Angel rein ...Und Forelle ... ;) Dieses mal wartet die Pfanne ... ;)
 

29Sept
2018

Fiskevägen - Route 340 - im Rörvattnets Fiske Camp

God morgon! Wir haben 2 Grad und Regen. yell Ausgeschlafen und gegen 10 Uhr gibt es Frühstück mit Knäckebröd. Nun probieren wir es wieder und bereiten uns auf´s Angeln vor. Ausrüstung auf dem Fahrrad verstaut, warme und wasserdichte Klamotten angezogen und ab geht es am  Rörvattnets entlang zu einem von Michael empfohlenen Angelplatz. Guter Hinweis von Michael: "Zieht Klamotten mit auffälligen Farben an, es ist Elchjagd! Der ein oder andere Angler wurde schon für einen Elch gehalten".surprised  Hier im Windschutz Feuer gemacht und Angeln raus! Nach wenigen Minuten eine Forelle, leider zu klein - aber es scheint heute etwas "zu gehen"?! Nach zwei Stunden die Ernüchterung und die kleine Forelle bleibt der einzige Fisch ... und diesem haben wir natürlich die Freiheit zurückgegeben. wink Trotz unseres Mottos "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Klamotten" schwingen wir uns nun auf´s Fahrrad und radeln zurück zum Camp. 

Am Abend nehmen wir Michael´s Angebot gerne an und lassen uns von seinem neuen "Jungkoch" im kleinen Restaurant im Camp einmal verwöhnen. Bereits am Morgen haben wir uns für "Gulasch vom Elch" entschieden und um 19:30 Uhr ist für uns reserviert. Pünktlich sind wir da und es wird serviert. Der Gulasch vom Elch mit grünen Bohnen auf Basmatireis schmeckt hervorragend und macht richtig satt. Dazu ein Latöl der Region - Leichtbier mit 3,5% ... das Bier, welches ohne Lizenz ausgeschenkt werden darf. Dennoch sehr geschmackvoll und man kann es gut trinken.

Nach dem guten Essen geht es nun zurück in den Carado, den es regnet immer noch und wir machen es uns gemütlich. Morgen sind 7 Grad und Sonnenschein angesagt. Also früh aufstehen und dann probieren wir es erneut mit dem Angeln. Irgendwann muss "Petri" unsere Bemühungen doch mal belohnen?! tongue-out

Am Montagmorgen planen wir die Abreise und unsere Tour geht weiter über die nahegelegne Grenze nach Norwegen mit dem Ziel Lofoten. Rund 1000 Kilometer haben wir bis dorthin vor uns und natürlich werden wir hier wieder berichten.

Plan für unsere nächste Etappe in die Lofoten: https://goo.gl/maps/5J1qqc2ervJ2

Bilder des Tages:

Mit Sicherheitsweste wegen Elchjagd startklar zum Angeln Angekommen an dem empfohlenen Angelplatz. Der erste Fisch! Ein kleine Forelle! Und das Feuer hält bei diesem Wetter warm.  Unser Abendessen - Warten auf den Elchgulasch ... Warten auf den Elchgulasch ...

 

 

  Zuerst kommt das Und da ist der Einfach aber sehr leckere Küche!
28Sept
2018

Inzwischen an der norwegischen Grenze.

Zuletzt hatten wir uns aus dem Idre-Fjäll gemeldet. Am Donnerstagmorgen ging es hier mit dem Fahrrad in den Ort Idre, um dort den Einkauf von Lebensmitteln zu erledigen. Nachmittags dann an den Österdalälven zum Angeln mit Fliegenköder auf Forelle oder Äsche ... leider ohne Erfolg ... mit "Petri" müssen wir da wohl noch mal schwedisch sprechen! wink Am Abend wurde unser Carado für den nächsten Morgen startklar  gemacht und dann ging es schon bald ins "Nest". 

Freitagmorgen nach dem Frühstück starteten wir auf die nächste Etappe Richtung schwedisch-norwegische Grenze. Ziel war das Fiske Camp in Rörvattnets, das der Auswanderer Michael aus Niedersachsen betreibt. Rund 470 Kilometer ... eine Tagestour. Wir starten durch die Höhen des Idre-Fjälls, Schotterpiste durch eine wunderschöne Landschaft, wo nahezu keine Menschenseele anzutreffen ist. Ein Schild mit dem Hinweis "Bären kreuzen den Weg" lässt die Einsamkeit hier oben vermuten. smile Kurzer Abstecher nach Östersund und einer "Strärkung" mit einem Räksmörgås - dem traditionellen Krabbenbrot in Schweden. Gegen 18 Uhr stehen wir bei Michael vor der Rezeption (http://www.rorvattnetsfiskecamp.eu/de/). Draußen 3 Grad, es wird frischer in Skandinavien und die kommenden Tagen lassen auch Schnee erwarten. Michael begrüßt uns herzlich, wir quatschen ein wenig wie es ihm seit sechs Jahren in der Wildnis geht -  "kein Zurück mehr" sein kurzer Satz. Nun suchen wir uns noch einen Stellplatz direkt am See. Dann gibt es einen kleinen Snack im Wohnmobil, ein Glas Rotwein und ein kurzen Blick via Fernsehen in die Welt, was so in den letzten Tagen los war. Danach "god natt"!

Die Etappe: https://goo.gl/maps/cFdyYCq2zUm

Bilder des Tages:

Im Idre-Fjäll ... keiner hier, außer wir! Jämtland ... Anreise zum Fiske Camp Rörvattnets

26Sept
2018

Angekommen im Idre-Fjäll am Österdalälven.

Nach dem Frühstück ging es weiter in Richtung norwegische Grenze. Unterwegs haben wir uns Zeit genommen und an der E45 eine Pause gemacht. Kurz mal in den Wald die Füße "vetreten" und wir haben ein kleines Pilzparadies entdeckt! In gut 20 Minuten eine ganze Tüte voll Steinpilze ... nur Steinplize. smile Dann ging es weiter durch einen besonderen Teil Schwedens. In Dalarna fängt für uns Schweden an - kilometerweites Fahren ohne einem Menschen oder Auto zu begegnen. Schweden geht hier in Richtung Norwegen in ein bergige Landschaft über ... wir kommen ins Fjäll. Von unserem Ausgangspunkt sind es heute nur rund 200 Kilometer, aber eine ganz besondere Strecke. Gegen 18 Uhr erreichen wir Idre und dort den Campingplatz Sörälvens Fiske am Fluss Österdalälven (Link). Kein Gast vor Ort und auch der Eigentümer ist nicht anwesend. An der Tür der Rezeption steht: "Sucht euch einfach den besten Platz am Fluss". Gesagt, getan! Direkt am Fluss stellen wir unseren Carado ab und bereiten alles für ein paar Tage Aufenthalt an diesem schönen Ort vor. Dann kommen Peter und Sylvia und heißen uns herzlich Willkommen - zwei nette Niederländer, die schon seit Jahren hier ihren Traum leben und verwirklicht haben.

Nun heißt es noch, die Steinpilze zu verarbeiten und Katrin startet mit dem Putzen und bereitet die Pilzpfanne vor. Dann wird "gebrutzelt" und das ganz besondere Abendessen ist fertig und macht uns mehr als satt.

Morgen geht es dann angeln, direkt vor der Haustür unseres Carado´s. Und vorerst gehen wir ins Bett und lauschen noch ein bisschen dem Rauschen der Österdalälven. Hejdå till imorgon!

Etappe: https://goo.gl/maps/ST5QTnDik1N2

Bilder des Tages:

Steinpilze!!!Pause auf dem Weg ins Idre-Fjäll Der Weg ins Idre-Fjäll ... Angekommen am Camping Sörälvens Fiske Unser Platz an der Österdaläven Unser Platz an der Österdaläven

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