Schweden: Auszeit & Mission

28Sept
2018

Inzwischen an der norwegischen Grenze.

Zuletzt hatten wir uns aus dem Idre-Fjäll gemeldet. Am Donnerstagmorgen ging es hier mit dem Fahrrad in den Ort Idre, um dort den Einkauf von Lebensmitteln zu erledigen. Nachmittags dann an den Österdalälven zum Angeln mit Fliegenköder auf Forelle oder Äsche ... leider ohne Erfolg ... mit "Petri" müssen wir da wohl noch mal schwedisch sprechen! wink Am Abend wurde unser Carado für den nächsten Morgen startklar  gemacht und dann ging es schon bald ins "Nest". 

Freitagmorgen nach dem Frühstück starteten wir auf die nächste Etappe Richtung schwedisch-norwegische Grenze. Ziel war das Fiske Camp in Rörvattnets, das der Auswanderer Michael aus Niedersachsen betreibt. Rund 470 Kilometer ... eine Tagestour. Wir starten durch die Höhen des Idre-Fjälls, Schotterpiste durch eine wunderschöne Landschaft, wo nahezu keine Menschenseele anzutreffen ist. Ein Schild mit dem Hinweis "Bären kreuzen den Weg" lässt die Einsamkeit hier oben vermuten. smile Kurzer Abstecher nach Östersund und einer "Strärkung" mit einem Räksmörgås - dem traditionellen Krabbenbrot in Schweden. Gegen 18 Uhr stehen wir bei Michael vor der Rezeption (http://www.rorvattnetsfiskecamp.eu/de/). Draußen 3 Grad, es wird frischer in Skandinavien und die kommenden Tagen lassen auch Schnee erwarten. Michael begrüßt uns herzlich, wir quatschen ein wenig wie es ihm seit sechs Jahren in der Wildnis geht -  "kein Zurück mehr" sein kurzer Satz. Nun suchen wir uns noch einen Stellplatz direkt am See. Dann gibt es einen kleinen Snack im Wohnmobil, ein Glas Rotwein und ein kurzen Blick via Fernsehen in die Welt, was so in den letzten Tagen los war. Danach "god natt"!

Die Etappe: https://goo.gl/maps/cFdyYCq2zUm

Bilder des Tages:

Im Idre-Fjäll ... keiner hier, außer wir! Jämtland ... Anreise zum Fiske Camp Rörvattnets